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September 23, 2009 bei Irish
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Irland – Burren, Cliffs of Moher, Ennis
8. Tag 18.07.2009
Heute sollte unser Weg steinig werden, es ging durch das Kalksteingebiet Burren. Die Oberfläche besteht aus lauter Steinplatten, die in etwa eine rechteckige Form aufweisen. Zwischen dieser Steinlandschaft findet man immer wieder gewisse Steindenkmäler, die aus einzelnen Platten erbaut wurden und der Jungsteinzeit zugeordnet werden. Naja, irgendwann konnten wir keine Steine mehr sehen und setzten unsere Reise fort.
Nun sollte es sehr felsig werden. Bei diesen Felsen handelte es sich um nichts Geringeres als die Klippen von Moher. Schon bei der Ankunft auf dem Parkplatz konnte man erahnen dass es sich um eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Irland drehte. Massen von Autos und Reisebussen kamen an oder fuhren gerade wieder ab. So ist es auch nicht verwunderlich dass der Eintritt zu den Cliffs of Moher frei war und die Parkgebühren 8 Euro betragen. Um dieses beindruckende und naturbelassene Spektakel zu sehen, hätte ich zur Not auch das Doppelte bezahlt. In schwindelerregender Höhe wandelt man auf den Klippen entlang und blickt in die Weite des Atlantiks. An der höchsten Stelle ragen die Klippen steil, um nicht zu sagen senkrecht, knapp 250m über den Meeresspielegel heraus. Die für Touristen freigegebenen Wege auf den Klippen sind gut ausgebaut und natürlich durch dicke Mauern vor Abstürzen geschützt. An einer Stelle endet allerdings der Ausbau der befestigten Wege und somit der Schutz vor Unglücken. Ein großes Verbotsschild und eine Gedenktafel an die Verunglückten warnen vor Betreten der Klippen an dieser Stelle. Da diese Stelle aber nur halbherzig abgesperrt und leicht zu überbrücken ist, zieht es immer wieder Touristen an den Rande des Abgrunds. Auch ich selbst gehöre zu den Menschen, die sich an Verbote nicht immer halten. Wenn ich heute auch nur an den Blick über die Klippen in den Abgrund denke, wird mir schwindelig, kein Witz.
Noch berauscht von der Höhe fuhren wir weiter unserer letzten Station für heute entgegen. Laut unserem Reiseveranstalter war in einem kleinen Ort bei Ennis das nächste B&B. Der Ort war so klein dass es ein Leichtes sein musste unser Haus zu finden. Pustekuchen, wir fuhren durch jede der insgesamt 3 Straßen, fragten eine Einheimische und drehten danach jedes Mal in einem der Kreisel erfolglos wieder um. Fast schon verzweifelt fragten wir im örtlichen Pub ein weiteres Mal. Hier konnte uns die Wirtin den richtigen Tipp geben. Das B&B lag also fernab des beschriebenen Ortes direkt an einer Autobahn. Zum wiederholten Male konnten wir nur den Kopf schütteln über die Wegbeschreibung des Reiseveranstalters. Ach ja, noch eine Anmerkung des Autors. Ein Navigationsgerät ist eine feine Sache, wenn man denn eines hat.
September 6, 2009 bei Irish
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Irland – Oughterard, Lough Corrib, Hill of Dune, Galway
7. Tag 17.07.2009
Nach einem der besten Frühstücke unserer Reise machten wir uns an diesem Tag zu Fuß auf den Weg. Das Auto ließen wir erst mal stehen, um die Gegend um Oughterard zu Fuß zu erkunden. Dafür gibt es auch extra Wanderkarten, die uns später aber in die Irre führen sollten. Der Anfang war recht eindeutig und führte uns immer direkt an einem kleinen Fluss entlang zum Lough Corrib. Das ist der größte See in Irland. Deutlich wird dies, wenn man am Ufer steht und man kein Anfang und kein Ende erkennen kann. Eine undendliche Weite gibt einem das Gefühl direkt am Meer zu sein. Ein Kapitän eines Ausflugsschiffes wollte uns zu einer Tour auf dem Gewässer begeistern, wir lehnten aber dankend ab und setzen unsere Wanderung durch die schöne Landschaft fort. Schon bald stellten wir fest, dass die Wegbeschreibung auf der Karte mit der Realität nicht mehr viel zu tun hatte. Wir entschieden also aus dem Bauch heraus, Bauchgefühle müssen nicht immer richtig sein. Wir standen also sehr bald vor der Wahl wieder umzukehren oder uns über Bullenweiden und Gärten durchzuschlagen. Wir achteten also darauf dass wir in einem großen Sicherheitsabstand zu den Bullen über die Zäune klettern. Schließlich kamen wir unversehrt am Ortseingang der Stadt Oughterard heraus. Weiter ging es wieder nach der Karte durch den kleinen Ort hindurch zum anderen Ende. Dort suchten wir alsbald nach einer Brücke, die auf der Karte über einem kleinen Wasserfall eingezeichnet war. Ein kleiner Weg, dem wir zuvor keine Beachtung geschenkt hatten, führte uns weiter auf der Strecke. Diese ging jetzt die gesamte Zeit parallel des Flusslaufes bis hin zum ursprünglichen Ausgangspunkt, dem B&B.
Da es erst Nachmittag war, beschlossen wir doch noch vom Auto Gebrauch zu machen. Es sollte nach Galway gehen. Zuvor machten wir noch einen Abstecher zum Hill of Doon. Das hört sich jetzt ganz spannend an, war es aber nur bedingt. Wir konnten damals nicht mal mit Sicherheit sagen, dass wir diesen ominösen Berg erreicht hatten. Ich kann auch bis heute nicht sagen, was Doon bedeutet. Eine Übersetzung ist mir nicht bekannt. Jedenfalls hatte man eine schöne Aussicht auf den Lough Corrib und die bergige bewaldete Landschaft, nicht mehr und nicht weniger.
Genug vom Landleben machten wir uns auf den Weg nach Galway. Galway ist die bevölkerungsreichste Stadt im Westen und kommt von der Wichtigkeit her gleich nach Dublin noch vor Cork. Dass die Stadt lebendig war konnte man gleich am Verkehr erkennen. Weiterhin war die Fußgängerzone nur so mit Leuten gefüllt. Viele dieser Leute waren Künstler bzw. wollten es sein. Man kam sich vor wie in einem großen Zirkus mit jeder Menge verrückter Schausteller. Sehr markant in dieser Stadt sind noch die vielen Kanäle die ein ganz klein wenig an Venedig erinnern. Nach einer uns liebgewonnenen Teatime ging es zurück zum B&B.
Der Bewegungsdrang war noch nicht gestillt und wir hauten uns beim Tennis ein paar Bälle um die Ohren. Nerviger weise gingen uns schnell die Bälle aus, da der kleine pfiffige Hund sich all die holte, die am Begrenzungszaun lagen. Zugegeben, 1-2 Bälle gingen auch durch unkontrollierte Schläge über den Zaun ins Nirgendwo.
Nach einem eher bescheidenen Essen an diesem Abend sollten wir die Nacht gut schlafen.
September 3, 2009 bei Irish
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Oughterard, Clifden, Kylemore Abbey
6. Tag 16.07.2009
Der frühe Vogel fängt den Wurm hieß es an diesem Morgen. Das erste und einzige B&B auf unserer Reise wo die Frühstückszeit vorgegeben war. 08:00-08:30 Uhr war nicht nur sehr früh, sondern auch knapp bemessen. Das frühe Aufstehen sollte uns aber sehr bald zum Vorteil werden.
Sehr früh erreichten wir unser erstes Ziel, die Kylemore Abbey. Schon von weitem konnte man einen Blick auf die traumhafte und wunderschön gelegene Abtei erhaschen. Es erinnerte ein wenig an ein Märchenschloss aus einem Disney Film.
Das Kloster ist die älteste Benedektinerinnenabtei in Irland und heute für die Touristen teilweise zugänglich. In einigen Räumen der unteren Etage konnte man den Prunk vergangener Tage bewundern bevor die Abtei in die Hände der Nonnen fiel.
Danach ging es mit dem hauseigenen Shuttle Bus in den knapp 2 Km entfernten Garten. Der hat eine Größe von 3,4 Hektar und diente damals als Zier-, Obst- und Küchengarten. Noch heute dauert die Rekonstruktion verschiedener Anlagen an.
Zurück gingen wir zu Fuß wieder an der Abbey vorbei zum nahegelegenen hauseigenen Friedhof und kleiner Kapelle. Ein kleines Stück davon im Wald gelegen findet man ein Mausoleum, in dem die Frau des Erbauers des Schlosses begraben liegt.
Als wir unsere Besichtigung beendet hatten, wimmelte es bereits auf dem Gelände von Touristenmassen. Das war also der Vorteil, der uns das frühe Aufstehen verschafft hatte.
Damit wir unseren Bikini und die Badehose nicht umsonst eingepackt hatten, steuerten wir als nächstes einen Strand in Clifden an. Schöner weißer und feiner Sand erwartete uns in einer Bucht im Atlantik. Was uns zum totalen Entspannen nicht gegeben wurde war Ruhe. An diesem Strand hielten sich nur ein halbes Dutzend Leute auf, 4 davon waren mehr oder weniger Kinder die partout nicht auf ihre Mutter hören wollten. In Irland scheint es ein großes Hobby zu sein viele Kinder zu haben.
Nach einer weiteren leckeren Teatime fuhren wir direkt nach Oughterard, wo wir die nächsten 2 Nächte verbringen sollten. Dieses B&B hatte einiges zu bieten. Zur Unterhaltung gab es einen Games Room, wo ein Snooker Tisch in Originalgröße stand. Des Weiteren gehörten zu dem schönen Haus noch ein Tennisplatz und natürlich ein kleiner Hund, der verrückt nach Bällen war. Nach dem Abendessen ging es also gleich zurück, um die gewonnenen Kalorien beim Snooker Sport wieder zu verlieren.
August 26, 2009 bei Irish
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Leenane, Louisburgh, Strandhill, Ballina, Castlebar, Westport
5. Tag 15.07.2009
Nach 2 Nächten in Sligo hieß es Abschied nehmen, um weitere Ziele entlang der Westküste anzusteuern. Strandhill war dabei nur ein spontaner kurzer Halt, wo man sich mit Golfen und Surfen die Zeit vertreiben kann. Ein gewisser Tony Hawks surfte mit seinem Kühlschrank an diesem Strand.
Die weitere Route an diesem Tage sollte uns durch mehrere Städte im County Mayo führen. Erste Stadt hierbei war Ballina, nur dumm, dass an diesem Tag ein großer Wochenmarkt war, was zur Folge hatte, dass die halbe Stadt für Fahrzeuge gesperrt war und extremer Parkplatzmangel herrschte. Somit sahen wir das Ganze Treiben nur aus der Fahrzeuginnenraumperspektive und fuhren direkt weiter nach Castlebar.
Castlebar eignet sich mit seinen zahlreichen Geschäften für einen Schaufensterbummel. Sogar einen Aldi gibt es hier. Ansonsten ist diese Stadt nicht weiter erwähnenswert.
Nach kurzer Fahrt erreichten wir Westport. Westport ist mit seinen Häusern im georgianischem Stil, eine von Bäumen gesäumte Promenade an beiden Seiten des Flusses, eine sehr malerische Stadt. Hier genossen wir unsere Teatime in der Sonne.
Nun verließen wir das städtische Leben und steuerten in die Berge dem nächsten Ziel entgegen. Ein Berg hierbei war der Croagh Patrick, eine heilige Stätte und beliebtes Pilgerziel auf der Insel. Einen kurzen Halt machten wir noch in Louisburgh. Eine kleine Stadt welche zur saubersten Stadt in Irland gekürt wurde. Muss wohl daran liegen, dass man hier weder Einwohner noch Touristen auf den Straßen sieht.
Auf unserem letzten Streckenabschnitt für diesen Tag lag eine traumhafte Landschaft so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Straße schlängelte sich vorbei an kleineren und größeren Seen, an grünen Wiesen mit freilaufenden Schafen und rechts wie links ragten mächtige Berge empor.
Unser Zielort Leenane liegt auch direkt an einem See und ist umgeben von einer traumhaften Berglandschaft. Ansonsten gibt es in Leenane geschätzt 5 B&B, 10 Wohnhäuser, 2 Restaurants, 2 Pubs und 1 Hotel. Da sind die Möglichkeiten sehr begrenzt, was den Vorteil hatte dass die Auswahl für das Abendessen nicht viel Zeit in Anspruch nahm.
August 26, 2009 bei Irish
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Drumcliff, Donegal, Letterkenny
4. Tag 14.07.2009
Auf in den Norden hieß es am anderen Morgen. Den ersten Zwischenstopp legten wir schon nach 5 Kilometern ein. Wir besuchten das Grab von dem irischen Dichter William Butler Yeats. Direkt vor dem Friedhof ist er als eine kniende Statue in Lebensgröße vor Zeilen aus einem seiner Gedichte dargestellt. Kniet man sich ihm gegenüber macht es den Eindruck von einer Partie Schach. Auf dem Friedhof findet man das kleine unauffällige gepflegte Grab von ihm und seiner Frau. Dieses Grab ist mit Abstand das gepflegteste auf dem Friedhof.
Weiter ging es in strikt nördliche Richtung auf eine von vielen gut ausgebauten Straßen in Irland. Zu Zeiten des irischen Wirtschaftswunders wurde fleißig in den Straßenbau investiert, dafür hat es dann vielerorts nicht mehr für Beschilderung gereicht.
Nächster Stopp war Donegal, eine kleine Hafenstadt direkt am Atlantik. In der Stadt konnte man wieder einmal sehen, dass die Iren sehr farbenfrohe Menschen sind und viele ihre Eingänge oder auch ganze Häuser nach Lust und Laune bemalten. In Deutschland wäre das undenkbar, da hätte man sofort einen Streit mit Nachbarn und diversen Ämtern vom Zaun gebrochen.
Wir verließen nach Donegal die ausgebauten Straßen und fuhren eine Schleife in die Berge. Hier ging es auf den Straßen schon wilder zur Sache. Rechts und links grasen Schafe die sich aber auch durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Hinter dir quengelt ein Ire der schon längst nicht mehr in sich ruht und bei nächster unmöglicher Gelegenheit überholen wird.
Nach der Bergetappe erreichten wir den für uns nördlichsten Punkt der Reise in Irland. Letterkenny heißt die Stadt, die hier nicht weiter zu erwähnen ist.
Wieder in Sligo angekommen suchten wir uns wie fast jeden Abend ein schönes Restaurant. Von diesem aus konnten wir einen Angler beim Fliegenfischen inmitten eines Flusses beobachten.
August 24, 2009 bei Irish
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Sligo, Glencar Wasserfall, Lough Key, Carrick-on-Shannon
3. Tag 13.07.2009
Erster Anlaufpunkt am nächsten Morgen war dann die Stadt Carrick-on-Shannon. Eine kleine typische irische Kleinstadt mit gemütlichen Pubs, kleinen Geschäften und einem schönen Hafen.
Danach ging es weiter ins Grüne, in den Lough Key Forest Park. Hier konnte man wieder einmal sehen, dass Irland zu Recht die grüne Insel genannt wird. Eine umwerfende Flora so weit das Auge reicht. Dazu jede Menge Wasser rundum verteilt in mehr oder weniger größeren Seen. Auf einem dieser Seen befand sich in der Mitte eine Insel mit einer Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Diese diente uns bei trübem Wetter als interessantes Fotomotiv im Hintergrund. Natürlich konnte man sich auch ein Ruderboot mieten und die Insel anfahren.
Nach einem ausgedehnten Spaziergang fuhren wir weiter in Richtung Norden, um unser nächstes Etappenziel Sligo zu erreichen. Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch den Glencar Wasserfall, der sich in einer wunderschönen Berg-und Seen Landschaft aus den Bergen ergoss.
In Sligo angekommen gerieten wir in die Rush Hour einer größeren irischen Stadt. Hierbei bilden sich in den engen Gassen lange Autoschlangen, was den Vorteil hatte, dass wir schon einiges von der Stadt sehen konnten, welche für die nächsten drei Tage unser Aufenthaltsort sein sollte.
August 24, 2009 bei Irish
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Pubs, Leitrim, Rooskey, Trim Castle, Newgrange, Ardgillan Castle
2. Tag 12.07.2009
Gut erholt starteten wir in den neuen Tag mit einem leckeren irischen Frühstück. Typisch herzhaft hierbei Sausages (gegrillte Würstchen), Fried Eggs (Spiegeleier), Bacon (gebratener Speck), Pudding black or white (gebratene Blutwurstscheiben), Baked Tomato (gegrillte Tomate) und Toast. Alternativ gibt es Scones (Kuchenteig Brötchen), Homemade Marmelade (hausgemachte Marmelade), Butter, Boiled Eggs (gekochte Eier), Scrambled Eggs (Rührei), Fruit (Obst), Orange Juice (Orangensaft) Coffee or Tea (Kaffe oder Tee).
Erste Sehenswürdigkeit war das Ardgillan Castle. Eine Art Schloss, Burg und Festung in einem. Gelegen in einem schönen Park direkt am Meer. Der Park wird für alle möglichen sportlichen Aktivitäten der durchaus sportlichen Iren genutzt.
Weiter ging es landeinwärts nach Newgrange, einem Ganggrab welches vor über 5000 Jahren zum Gedenken der Toten errichtet wurden ist. Die Bauzeit betrug damals 15 Jahre.
Nächste Station war Trim Castle, hier findet man heute noch gut erhaltenen Ruinen einer Burg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und damals als größtes Kastell Europas galt. Teile des Filmes Braveheart wurden hier gedreht.
Letzter Anlaufpunkt und Quartier für diese Nacht war Rooskey, einem kleinen Ort im County Leitrim. Hier führte ein kleiner Fluss direkt durch den Ort, was normal ist. Ich kann mich an keinen Ort erinnern, durch den kein Fluss führte. An diesem Fluss gab es ein paar schöne gemütliche Pubs. Nach der guten und reichlichen Mahlzeit genossen wir den Sonnenuntergang am Wasser.
August 24, 2009 bei Irish
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Irland, Dublin, Bed & Breakfast, Skerries
1. Tag 11.07.2009
Bei der Anreise gab es die erste kleinere Überraschung am Flughafen. Das Gepäck kostete extra und war nicht im Preis enthalten. Man sollte wirklich hin und wieder mal das Kleingedruckte lesen bevor man etwas bucht. Bei sogenannten Billigairlines wie Aerlingus ist es durchaus üblich, dass das Gepäck extra gebucht und bezahlt werden muss.
Nun gut, weil in Irland starker Bodennebel herrschte war zudem die Ankunft knapp eine Stunde verspätet. Am Flughafen in Dublin angekommen nahmen wir erst mal unseren gebuchten Mietwagen in Empfang. Der Mitarbeiter von Budget übergab uns den Wagen und dazu eine Zeichnung, wo wir alle bekannten Macken kontrollieren konnten. Das waren nicht wenige.
Dann ging es los auf für uns völlig unbekanntes Terrain. Fremdes Land, fremdes Auto, „falsche“ Fahrbahnseite. Erstaunlich schnell war man auf den Linksverkehr eingestellt, allerdings mit Hilfe einer aufmerksamen Beifahrerin als Gedankenstütze.
Der Plan war, uns schon mal einen groben Überblick von Dublin zu verschaffen. Also fuhren wir auf gut Glück und noch ohne detaillierten Stadtplan in die Innenstadt. Ein Fehler wie sich später herausstellte. Rein war kein Problem, wieder raus ein Unterfangen. Nach eineinhalbstündiger Irrfahrt bei Dauerregen durch Dublin, diversen groben Wegbeschreibungen einiger Iren, fanden wir die Ringautobahn um Dublin wieder und steuerten ostwärts unserem ersten Bed & Breakfast entgegen.
Auch ein B&B zu finden stellte sich mangels guter Beschreibung unseres Reiseveranstalters als nicht so einfach heraus. Zudem entgingen wir auf der Landstraße nur knapp einem Unfall, wofür wir mal so gar nichts gekonnt hätten.
Schließlich erreichten wir leicht gereizt, genervt und durchnässt unser erstes Quartier. Dort trafen wir auch schon auf die ersten Deutschen die uns berichteten, dass es hier seit zwei Wochen der erste Tag ist, wo es mal wieder so richtig schüttet. Danke liebe Landsleute, das baut auf!
Abends fuhren wir dann nach Skerries, eine kleine Hafenstadt an der Irischen See im County Dublin, wo wir eines von vielen köstlichen Mahlen zu uns nahmen.
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