1. Tag 11.07.2009
Bei der Anreise gab es die erste kleinere Überraschung am Flughafen. Das Gepäck kostete extra und war nicht im Preis enthalten. Man sollte wirklich hin und wieder mal das Kleingedruckte lesen bevor man etwas bucht. Bei sogenannten Billigairlines wie Aerlingus ist es durchaus üblich, dass das Gepäck extra gebucht und bezahlt werden muss.
Nun gut, weil in Irland starker Bodennebel herrschte war zudem die Ankunft knapp eine Stunde verspätet. Am Flughafen in Dublin angekommen nahmen wir erst mal unseren gebuchten Mietwagen in Empfang. Der Mitarbeiter von Budget übergab uns den Wagen und dazu eine Zeichnung, wo wir alle bekannten Macken kontrollieren konnten. Das waren nicht wenige.
Dann ging es los auf für uns völlig unbekanntes Terrain. Fremdes Land, fremdes Auto, „falsche“ Fahrbahnseite. Erstaunlich schnell war man auf den Linksverkehr eingestellt, allerdings mit Hilfe einer aufmerksamen Beifahrerin als Gedankenstütze.
Der Plan war, uns schon mal einen groben Überblick von Dublin zu verschaffen. Also fuhren wir auf gut Glück und noch ohne detaillierten Stadtplan in die Innenstadt. Ein Fehler wie sich später herausstellte. Rein war kein Problem, wieder raus ein Unterfangen. Nach eineinhalbstündiger Irrfahrt bei Dauerregen durch Dublin, diversen groben Wegbeschreibungen einiger Iren, fanden wir die Ringautobahn um Dublin wieder und steuerten ostwärts unserem ersten Bed & Breakfast entgegen.
Auch ein B&B zu finden stellte sich mangels guter Beschreibung unseres Reiseveranstalters als nicht so einfach heraus. Zudem entgingen wir auf der Landstraße nur knapp einem Unfall, wofür wir mal so gar nichts gekonnt hätten.
Schließlich erreichten wir leicht gereizt, genervt und durchnässt unser erstes Quartier. Dort trafen wir auch schon auf die ersten Deutschen die uns berichteten, dass es hier seit zwei Wochen der erste Tag ist, wo es mal wieder so richtig schüttet. Danke liebe Landsleute, das baut auf!
Abends fuhren wir dann nach Skerries, eine kleine Hafenstadt an der Irischen See im County Dublin, wo wir eines von vielen köstlichen Mahlen zu uns nahmen.