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Irish's blog: Irland – Drumcliff, Donegal, Letterkenny

Irland – Drumcliff, Donegal, Letterkenny

August 26, 2009 bei Irish   Kommentare (0)

Letterkenny, Donegal, Drumcliff

4. Tag 14.07.2009

Auf in den Norden hieß es am anderen Morgen. Den ersten Zwischenstopp legten wir schon nach 5 Kilometern ein. Wir besuchten das Grab von dem irischen Dichter William Butler Yeats. Direkt vor dem Friedhof ist er als eine kniende Statue in Lebensgröße vor Zeilen aus einem seiner Gedichte dargestellt. Kniet man sich ihm gegenüber macht es den Eindruck von einer Partie Schach. Auf dem Friedhof findet man das kleine unauffällige gepflegte Grab von ihm und seiner Frau. Dieses Grab ist mit Abstand das gepflegteste auf dem Friedhof.

Weiter ging es in strikt nördliche Richtung auf eine von vielen gut ausgebauten Straßen in Irland. Zu Zeiten des irischen Wirtschaftswunders wurde fleißig in den Straßenbau investiert, dafür hat es dann vielerorts nicht mehr für Beschilderung gereicht.

Nächster Stopp war Donegal, eine kleine Hafenstadt direkt am Atlantik. In der Stadt konnte man wieder einmal sehen, dass die Iren sehr farbenfrohe Menschen sind und viele ihre Eingänge oder auch ganze Häuser nach Lust und Laune bemalten. In Deutschland wäre das undenkbar, da hätte man sofort einen Streit mit Nachbarn und diversen Ämtern vom Zaun gebrochen.

Wir verließen nach Donegal die ausgebauten Straßen und fuhren eine Schleife in die Berge. Hier ging es auf den Straßen schon wilder zur Sache. Rechts und links grasen Schafe die sich aber auch durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Hinter dir quengelt ein Ire der schon längst nicht mehr in sich ruht und bei nächster unmöglicher Gelegenheit überholen wird.

Nach der Bergetappe erreichten wir den für uns nördlichsten Punkt der Reise in Irland. Letterkenny heißt die Stadt, die hier nicht weiter zu erwähnen ist.

Wieder in Sligo angekommen suchten wir uns wie fast jeden Abend ein schönes Restaurant. Von diesem aus konnten wir einen Angler beim Fliegenfischen inmitten eines Flusses beobachten.